Über uns

Das Ensemble Tripla
besteht seit 1999. Seine besondere Vorliebe gilt der Sakralmusik des späten Mittelalters und der Renaissance. Bei dem selten gespielten Werk ‚Messe de Nôtre Dame‘ von Guillaume de Machaut, das im Februar 2000 in Weilheim unter der Leitung von Laurent Jouvet aufgeführt wurde, war das Ensemble zum ersten Mal in der Öffentlichkeit zu hören.
Seither sind verschiedene Programme aus dieser Epoche mit Werken der wichtigsten Komponisten jener Zeit, Guillaume Dufay und Josquin des Prez, entstanden:
„Musik der Kathedralen“ - „Musik im Zeichen von Mystik und Zahl“ - „Lamentationen“ oder „Michaelis, Gabrielis et Raphaelis“, und weitere musikalische Raritäten, wie z.B. die anonyme „Messe de Tournai“ in Verbindung mit Gesängen der Hildegard von Bingen. Bei Vokalwerken wird das Ensemble Tripla durch die Sängerin Gertrud Junker ergänzt.


Monika Robescu
studierte, nach einer kirchenmusikalischen Ausbildung, Blockflöte in Nürnberg/hospitierte bei W. van Hauwe in Amsterdam. An der Musikhochschule Wien neben Blockflöte, Tonsatz (bei H. Gattermeyer, K. H. Füssl) und Stimmführungsanalyse nach Heinrich Schenker/ Klavier bei Peter Barcaba., weiterer Unterricht bei Pedro Memelsdorff (Bologna) und Jeremias Schwarzer (Nürnberg). Wichtigste interdisziplinäre Meisterkurse: bei Godehard Joppich (Gregoreanischer Gesang), Andrea Marcon (Orgel), Christophe Coin (Cello). Bevorzugtes Tätigkeitsfeld: die Kompositionen von Dufay und Francois Couperin
Martin Hermann
begann sein Studium im Hauptfach Blockflöte bei Barbara Husenbeth in Trossingen und schloss mit der künstlerischen Reifeprüfung ab. Danach besuchte er Meisterkurse u.a. bei: Frans Brüggen, Jérôme Minis, Michael Schneider, Dan Laurin, Matthias Weilenmann, Pedro Memelsdorff, und Jeremias Schwarzer. Neben zahlreichen Solokonzerten arbeitete er mit Orchestern, Kammerensembles und namhaften Partnern wie Ernst Leuze, Laurent Jouvet, Samuel Kummer, dem Shakuhachi-Meister John Kaizan Neptune und Georg Lawall. Martin Hermann ist Mitglied des Barockensembles Conflauti. Er lebt als freischaffender Flötist und Blockflötenlehrer in Kirchheim unter Teck und ist Künstlerischer Leiter und Blockflötenlehrer an der Musikschule Owen.
Ingrid Gräbner
erhielt ihre Blockflötenausbildung bei Felicitas Keldorfer und Ernst Kubitschek in Salzburg. Seminare bei Nikolaus Harnoncourt, Hans-Martin Linde, Rudi Hofstötter, Jérôme Minis, Matthias Weilenmann, Pedro Memelsdorff, und Jeremias Schwarzer ergänzten ihre musikalische Tätigkeit. Sie wirkte mit bei kammermusikalischen Auftritten sowie als Solistin mit dem Orchester "Camerata Suevia". Sie unterrichtet hauptamtlich als Blockflötenlehrerin an der Musikschule Köngen-Wendlingen.

Gertrud Junker
studierte an der Musikhochschule Freiburg, wo sie nach dem Studium der Germanistik und Schulmusik die Fächer Gesang und Blockflöte mit der Konzertreife abschloss. Anschließend war sie Meisterschülerin bei Elsa Cavelti in Basel und wurde Gründungsmitglied des Arcadia-Ensemble, eines Spezialensembles für Alte Musik, mit dem sie sich an Musikfestivals, Konzertreihen und Rundfunkaufnahmen beteiligte. Neben ihren Auftritten als Konzertsängerin für Alte und Neue Musik sowie im Oratorienbereich übt sie eine umfangreiche Lehrtätigkeit aus. So unterrichtet sie an der Musikschule Kirchheim/Teck die Fächer Gesang und Blockflöte und lehrt seit 1994 an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Tübingen.


Die Instrumente
Das Ensemble musiziert auf einteiligen, mitteltönig intonierten Consort-Blockflöten in den Stimmungen: c-Diskant, g-Diskant, C-Tenor, G-Bassett und F-Bassett. Es sind Rekonstruktionen der "Wiener Blockflöten", gebaut von Ture Bergstrøm, Kopenhagen.